Kartoffelsaft

Kartoffel Kartoffelsaft

Kartoffeln gehören (zumeiste gekocht) seit Jahrhunderten auf unseren Speiseplan. Fast keine Woche vergeht, in der man nicht zu Hause, unterwegs oder in der Kantine Kartoffeln auf dem Teller hat. Doch Kartoffelsaft? Klingt erstmal komisch, ist jedoch ein uraltes bewährtes Hausmittel bei Magenproblemen. Für uns ein Grund mehr, den Saft und seine Wirkung einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Wie ist die Wirkung von Kartoffelsaft?

Kartoffelsaft ist ein natürlicher Säurehemmer, der überschüssige Säure im Magen bindet und somit bei Sodbrennen und häufigem Aufstoßen ein echtes Hilfsmittel ist. Wie oben bereits angedeutet wird der Kartoffelsaft vor allem bei Magenproblemen verabreicht. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, einen Arzt zu konsultieren und mit ihm abzuklären, wie lange man seine Beschwerden mit Kartoffelsaft lindert, bevor man auf ein Medikament umsteigen sollte. Denn Kartoffelsaft schlägt nicht bei jedem Menschen und bei jedem Magenproblem an, dessen sollte man sich bewusst sein.

Für was hilft Kartoffelsaft?

Seit Generationen wird Kartoffelsaft vor allem gegen Sodbrennen eingesetzt. Besonders schwangere Frauen schwören darauf, da Sodbrennen in der Schwangerschaft keine Seltenheit ist und viele Schwangere zum Wohle des Kindes auf Medikamente verzichten möchten. Hier ist Kartoffelsaft genau der richtige Helfer in der Not da er gut verträglich ist. Außerdem kann er ein echter Helfer bei Gastritis, also Magenschleimhautentzündungen sein.

HIer sollte jedoch dringend eine mögliche Solaninvergiftung vermieden werden. Solanin ist ein giftiges Alkaloid und befindet sich direkt unter der Schale der Kartoffeln. Schält man die Kartoffel großzügig vor dem auspressen, besteht keine Gefahr. Es sollte jedoch auf eine gute Qualität der Kartoffeln zurückgegriffen werden, da der Solaningehalt steigt wenn die Kartoffel in der Sonne liegt und grüne Flecken bekommt.

Was ist im Kartoffelsaft alles enthalten?

100g Kartoffelsaft enthalten ca.  71 kcal
Eiweiß 1,8 g
Fett 0,1 g
Kohlehydrate 15,8 g

Was kann man mit Kartoffelsaft alles machen?

Kartoffelsaft hilft dem menschlichen Körper nicht nur bei Magenproblemen wie Sodbrennen oder Gastritis. Er ist außerdem ein natürliches Pflegeprodukt für unsere Haut. Trägt man Kartoffelwasser mit einem Wattepad aufs Gesicht auf (wie Gesichtswasser), so wird die Haut schön zart und weich. Gleiches gilt auch für raue Hände und Füße, badet man sie 20 Minuten in Kartoffelsaft werden sie ebenso weich und zart. Der Saft sollte danach nur abgetupft, nicht abgewischt werden.

Gibt es eine Kartoffelsaft-Kur?

Ja, diese ist vor allem bei Übersäuerung, also Sodbrennen, zu empfehlen. Trinkt man täglich am morgen ein Glas mit 50ml Kartoffelsaft + eine. Esslöffel nativen Olivenöl über 10 Tage hinweg, beruhigt sich der Magen dauerhaft. Dazu gehört natürlich auch, dass man die Faktoren, die Sodbrennen begünstigen (wie z. B. Stress), versucht zu minimieren.

Ist Kartoffelsaft gut für den Magen?

Ja, Kartoffelsaft ist sehr magenfreundlich und gut bekömmlich – auch wenn der Geschmack sicher für den ein oder anderen gewöhnungsbedürftig ist!

Hilft Kartoffelsaft gegen Sodbrennen?

Ja, dazu haben wir weiter oben einen Tipp für eine Kur um das lästige Sodbrennen langfristig in den Griff zu bekommen.

Gibt es Kartoffelsaft in der Apotheke?

Ja, in jeder gut sortierten Apotheke bekommt man heutzutage Kartoffelsaft. Sollte er einmal nicht vorrätig sein, können die Apotheken ihn meist für den darauffolgenden Tag bestellen.

Wie kann man Kartoffelsaft selbst herstellen?

Es gibt 2 Varianten, den Kartoffelsaft selbst herzustellen, beide setzen jedoch vorraus, dass die Kartoffeln gut geschält sind um den Solaningehalt so gut wie möglich zu minimieren.

Variante 1: Die großzügig geschälten Kartoffeln werden in einen Entsafter gegeben und wie anderes Obst oder Gemüse einfach zu Saft verarbeitet.

Variante 2: Wer keinen Entsafter hat, greift zu einer feinen Reibe. Hier werden die rohen, gut geschälten Kartoffen per Hand fein gerieben. Anschließend gibt man die Masse in ein Küchentuch und presst den Saft heraus, dabei hilft ein Kochlöffelstil den man um das Tuch bindet und somit den Druck nach unten erhöht.

In beiden Fällen sollte er direkt nach der Zubereitung getrunken werden, da er sonst oxidiert und wichtige Inhaltsstoffe verliert.

Wie viel und wie oft soll man Kartoffelsaft trinken?

Bei einer Kur sollte man 10 Tage lang frühs 50 ml Kartoffelsaft trinken.

Wie lange ist Kartoffelsaft haltbar?

Stellt man ihn selbst her, sollte man ihn am gleichen Tag verbrauchen. Bei gekauften Säften richtet man sich am besten nach den Hinweisen auf der Verpackung.

Kann Kartoffelsaft auch giftig sein?

Ja, es besteht die Gefahr einer Solaninvergiftung, wenn die Kartoffen nicht ausreichend geschält sind bzw. grüne Flecken haben welche nicht entfernt wurden.

Wo kann man Kartoffelsaft kaufen?

Den Kartoffelsaft erhält man bei LIDL, Rossmann, DM, im Internet und in fast jeder Apotheke! Natürlich kann man auch online einkaufen. Das hat oft den Vorteil, dass man die Flaschen oder tetrapacks geliefert bekommt und man diese nicht nach Hause schleppen muss.

Kartoffelsaft

Schoenenberger Kartoffelsaft

Traditionell angewendet zur Unterstützung der Magenfunktion. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. Gegenanzeigen: Nicht anzuwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Kartoffeln.

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